Auswirkungen auf die private Krankenversicherung

Mit der Gesundheitsreform 2007 wurden für die privaten und gesetzlichen Krankenversicherungen viele, teilweise umfangreiche, Veränderungen beschlossen.

Wesentliche Eckpunkte der Reform sind die Versicherungspflicht, der erschwerte Wechsel zwischen privaten und gesetzlichen Krankenkassen, die Basistarife der privaten und das neue Finanzierungssystem der gesetzlichen Krankenkassen.

Wie diese Eckpunkte sich genau gestalten und welche Auswirkungen sie haben soll im Folgenden verdeutlicht werden.

Arzt betrachtet ein Röntgenbild

Die private Krankenversicherung gehört ebenso wie die gesetzliche zu den Sozialversicherungen und trägt die Aufgaben der Erhaltung, Wiederherstellung und Verbesserung der Gesundheit ihrer Versicherten.

Wasserbetten das weiß jeder sind hygienischer und lanlebiger wie normale Matratzen. Jede Nacht auf einem Wasserbett ist Erholung.

Für über 80 Prozent der Bevölkerung Deutschlands übernimmt diese Aufgaben die gesetzliche Krankenkasse.

In den letzten Jahren sind aufgrund von medizinischem Fortschritt und demografischen Wandel die Kosten zur Aufgabenerfüllung deutlich gestiegen, um dieser Entwicklung Rechnung zu tragen wurden in der Gesundheitsreform 2007 grundlegende Veränderungen festgelegt.

Gezielter Ausbau von Leistungen, Wettbewerbsintensität, Bürokratieabbau und eine gerechte und transparente Finanzierung sind die Ziele der Gesundheitsreform 2007.

Die im Gesetz zur Stärkung des Wettbewerbs in der gesetzlichen Krankenversicherung geregelte Reform trat zum 01. April 2007 in Kraft.

 

Die private Krankenversicherung

Ein umfassender Gesundheitsschutz ist das Wichtigste im Leben. Dazu ist ein hochwertiger Krankenversicherungsschutz vom Vorteil.

In Deutschland besteht eine Krankenversicherungspflicht für jeden Menschen.

Zur Auswahl stehen hier die gesetzliche Krankenversicherung, mit pflichtversicherten und freiwillig versicherten Mitgliedern.

Aber die Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen werden immer weiter gekürzt. Deshalb gewinnt die zweite Versicherungsvariante, die private Krankenversicherung, immer mehr an Bedeutung.

Die private Krankenversicherung ist eine Absicherung von Kosten, die aufgrund von Krankheit oder Unfällen entstehen. Die damit verbundenen Gesundheitsmaßnahmen und Vorsorgekosten werden durch private Versicherungsunternehmen abgedeckt. Bei einer Krankheit ist die bestmöglichste Versorgung zur schnelleren Gesundung gewährleistet.

Aufnahmebedingungen für den Abschluss einer privaten Krankenversicherung (PKV)

Wer kann in die PKV wechseln?
- Arbeitnehmer und Angestellte, bei denen die Versicherungspflichtgrenze des Arbeitseinkommens übersteigt
- Beihilfeberechtigte, dazu gehören zum Beispiel Beamte und Richter, sowie Abgeordnete
- Freiberufler und Selbstständige unabhängig vom Einkommen

Dabei sind folgende Aspekte zu Beachten:
Bei den besserverdienenden Arbeitnehmern liegt die Pflichtversicherungsgrenze derzeit bei 48.150 Bruttogehalt im Jahr. Diese Arbeitnehmer unterliegen nicht mehr der Pflichtversicherung. Sie können sich in der gesetzlichen Krankenversicherung freiwillig versichern lassen oder Sie nutzen die Möglichkeit in die private Krankenversicherung zu wechseln. Vom Arbeitgeber erhält man 50 Prozent Zuschuss zu den Beiträgen.
Selbstständige und Freiberufler sind generell selbst für ihren Krankenversicherungsschutz verantwortlich.

Für Beamte und Abgeordnete ist die private Krankenversicherung die sinnvollste Möglichkeit. Ein Teil der Beiträge übernimmt der jeweilige Dienstherr(Bund oder Land).